Technik verstehen. Zusammenhänge finden. Systeme wirksam machen.
Ich bin Dirk Blanckenhorn, Informatik-Ingenieur mit Wurzeln in Elektronik und Medizin.
Mein Profil · Meine Arbeitsfelder
Verschiedene Fachwelten. Eine Arbeitsweise.
Meine Laufbahn ist nicht geradlinig, aber sie hat einen klaren roten Faden. Ich habe technische Systeme als Elektroniker aufgebaut und repariert, als Informatiker entwickelt und betrieben, in der Medizin in ihrer Wirkung auf Menschen erlebt, im Cybercrime als Spurenlage analysiert und im Katastrophenschutz unter Einsatzbedingungen betrachtet.
Die Gegenstände haben sich verändert. Meine Arbeitsweise ist erstaunlich konstant geblieben: Grundlagen verstehen, Abhängigkeiten sichtbar machen, Behauptungen prüfen, Fehler reproduzierbar eingrenzen und daraus eine Lösung entwickeln, die nicht nur in einer Präsentation funktioniert.
Woran ich arbeite
Einsatz-IT und resiliente Systeme
Digitale Unterstützung für Führung, Kommunikation und Lagearbeit muss auch unter Zeitdruck, mit wechselnden Teams und bei gestörter Infrastruktur verständlich bleiben. Mich beschäftigt die Verbindung von Fachlichkeit, Betrieb, Informationssicherheit und tatsächlicher Einsetzbarkeit.
Informationsbeschaffung und Analyse
Gute Entscheidungen beginnen nicht mit möglichst vielen Daten, sondern mit der richtigen Frage. Ich suche Quellen, prüfe Widersprüche, trenne Fakten von Annahmen und versuche, den Zusammenhang zu finden, der ein Problem erklärbar macht.
Software, Automatisierung und KI
Ich entwickle und konzipiere Werkzeuge, die Informationen strukturieren, wiederkehrende Arbeit reduzieren und Menschen bei Entscheidungen unterstützen. Automatisierung soll nachvollziehbar bleiben; KI ist ein leistungsfähiges Werkzeug, aber kein Ersatz für Verantwortung.
Netze, Kommunikation und Elektronik
Meine technische Basis liegt in Elektronik, Digitaltechnik, Funk, Kabeln und industrieller Kommunikation. Dieses Grundlagenwissen prägt bis heute meinen Blick auf Schnittstellen, Übertragungswege, Stromversorgung und Fehlersuche.
IT-Betrieb und Informationssicherheit
Ein System ist nicht fertig, wenn es zum ersten Mal startet. Betrieb, Updates, Protokollierung, Wiederherstellung, Berechtigungen, Dokumentation und ein angemessenes Angriffsprofil gehören von Anfang an zum Entwurf.
Organisation, Prozesse und Wissenstransfer
Technische Probleme sind oft zugleich Zuständigkeits-, Prozess- oder Kommunikationsprobleme. Ich versuche, die fachliche Realität sichtbar zu machen, Begriffe zu klären und Lösungen so zu dokumentieren, dass andere sie verstehen und weiterführen können.
Wie ich an Probleme herangehe
Erst verstehen, dann vereinfachen. Eine einfache Lösung ist erst dann gut, wenn sie die entscheidenden Zusammenhänge nicht verschweigt.
Fakten, Annahmen und offene Fragen trennen. Ungewissheit wird nicht mit einer plausibel klingenden Behauptung gefüllt. Wenn etwas nicht geklärt ist, gehört genau das zur Antwort.
Den realen Betrieb mitdenken. Nutzer, Zuständigkeiten, Ausfälle, Zeitdruck und vorhandene Technik sind keine Störungen eines idealen Modells, sondern Teil des Systems.
Technik als Werkzeug behandeln. Neu ist nicht automatisch besser. Entscheidend ist, ob eine Lösung ihren Zweck sicher, verständlich und dauerhaft erfüllt.
Technik ist für mich kein abgegrenztes Fach.
Sie beginnt bei Material, Energie und Signal, setzt sich in Code und Netzen fort und wirkt am Ende in einer Organisation und bei Menschen. Vielleicht erklärt das, warum ich mich gleichermaßen für alte Logikbausteine, verteilte Systeme, Einsatzkommunikation, KI und die Frage interessiere, weshalb ein Prozess in der Praxis anders läuft als auf dem Papier.
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